Zum Zeitpunkt der Anfrage stand E.ON gerade mitten in einem der größten Rebranding-Prozesse seiner Geschichte. Daher hatten wir bei der Gestaltung keinerlei Anhaltspunkte dafür, wie die Visualisierung in der Vergangenheit ausgesehen hatte.
Wir entschieden uns für einen 3D-Stil, der einerseits realistisch ist, da es sich größtenteils um technische Darstellungen handelte, andererseits aber so einfach und verständlich sein musste, dass er die Gesamtszene nicht visuell überfrachtet.
Eine weitere Herausforderung waren die sehr unterschiedlichen Größen innerhalb einer Szene. So sollte beispielsweise der Bundestag neben einem Smart Meter gezeigt werden. Durch die abstrakten Bodenplatten als Grundelement war hiermit die Flexibilität von Proportionen unterschiedlichster Art gegeben. Somit ging das visuelle Grundkonzept voll auf.
Um die Netzflexibilität in all ihren Facetten abzubilden, müssen mehrere Ebenen berücksichtigt werden. Um diese gut miteinander kombinieren zu können, haben wir ein universelles und leicht zugängliches Userinterface entwickelt. Es zeigt die verschiedenen Dimensionen auf, kombiniert sie und verbindet sie miteinander. Szenen bauen sich dynamisch auf und ab, Szenarien werden automatisiert abgespielt.
So macht interaktives Nutzererlebnis eines so komplexen Themas richtig Spaß!